
Keyence Bildverarbeitungssysteme fur alle Anwendungsbereiche
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Bildverarbeitung Technologie Prinzip der BildverarbeitungMustervergleichErkennt das Muster eines Bildes
Mustervergleich mit Grautonverarbeitung
Mustervergleich mit Farbextraktion
Subpixelverarbeitung Normierte KorrelationPräziser Mustervergleich ohne Beeinträchtigung durch Helligkeitsschwankungen.
Die normierte Korrelation ermöglicht einen stabilen Mustervergleich ohne Beeinträchtigung durch Schwankungen des Umgebungslichtes. Wie die folgenden Bilder zeigen, subtrahiert dieses Verfahren die durchschnittliche Helligkeit des gesamten Bildes von der Helligkeit (Graustufendaten) der einzelnen Pixel sowohl des Referenzbildes als auch des aktuellen Bildes. Dieser als Normierung bezeichnete Vorgang beseitigt die Helligkeitsunterschiede zwischen den beiden Bildern. Danach lokalisiert die Mustersuche das Bild an jener Position, an der die Muster des Referenzbildes und des eingegebenen Bildes am besten übereinstimmen. Die Mustersuche mit normierter Korrelation erkennt präzise die Position des Messobjektmusters.
KantenerkennungWerkstücke mit klaren Begrenzungen lassen sich über die Lage und den Winkel ihrer Kanten positionieren und vermessen. Durch Kombination mit der Subpixelverarbeitung erreicht das Verfahren sehr hohe Genauigkeiten. Die Kantenerkennung eignet sich deshalb sehr gut für die Positionsmessung einer Kante oder die Maßüberprüfung von Werkstücken.
Funktionsprinzip der KantenerkennungDie Kante ist die Grenze, welche einen hellen Bereich innerhalb eines Bildes von einem dunklen Bereich trennt. Für die Erkennung dieser Grenze zwischen unterschiedlichen Farbtönen oder Helligkeitsstufen verwendet die Bildverarbeitung folgende Schritte. Projektion der IntensitätsverteilungDer Algorithmus tastet zunächst das Bild innerhalb des Messfensters vertikal zur Erkennungsrichtung ab, um die Durchschnittsintensität jeder einzelnen Pixelspalte zu ermitteln. D.h. es erfolgt eine spaltenweise Projektion der Intensitätsverteilung. Die Intensitätsverteilung dieser Mittelwerte (d.h. der einzeln projizierten Spalten) bezeichnet man als Projektionswellenform.
DifferenzverarbeitungDie Differenzverarbeitung erfolgt auf der Basis der Projektionswellenform. Je stärker die Abweichungen der Farbtöne oder Intensitäten sind, desto größer sind die erhaltenen Unterschiede.
Normierung auf 100%Wie bei der Musterverarbeitung erfolgt auch bei der Kantenerkennung eine Normierung, um externe Einflüsse, wie z.B. Beleuchtungsschwankungen usw., zu minimieren. D.h. die stärkste Änderung der Differenzkurve wird gleich 100% gesetzt.
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Das Messobjektmuster des Referenzbildes wird registriert und in einem Muster-Fenster gespeichert. Das Musterfenster tastet danach das angegebene Suchfenster von der linken oberen Ecke bis zur rechten unteren Ecke ab, um die Position der besten Übereinstimmung mit dem registrierten Bild zu finden.
Die Mustervergleichsfunktion verwendet die Grautonbildverarbeitung, bei der die Helligkeitsnuance jedes einzelnen Pixels einer von 256 Graustufen zugeordnet und danach das Muster des Messobjekts erkannt wird. Im Gegensatz zur binären Verarbeitung, die nur auf der Basis von Schwarz und Weiß unterscheidet, bietet dieses Verfahren eine deutlich erhöhte Erfassungsgenauigkeit.
Die Farb-Bildverarbeitungssysteme von Keyence erkennen das im Musterfenster gespeicherte Muster nicht nur durch die Helligkeit, sondern auch durch die RGB-Technologie, welche jedes Pixel einer von 256 Farbebenen zuweist. Sie eignen sich hervorragend für die Erkennung von Messobjekten mit gleicher Form aber unterschiedlichen Farben.
Das Verfahren des Graustufen-Mustervergleichs weist der Intensität jedes Pixel des Referenzbildmusters einer von 256 Ebenen der Graustufenskala zu und vergleicht diese Daten mit denen des aktuellen Bildes, um die Position des Messobjektes zu erkennen. Mit diesem Verfahren ist eine präzise Positionserkennung allerdings manchmal schwierig, weil der Absolutwert der Graustufendaten durch Schwankungen des Umgebungslichtes geringfügig beeinflusst wird.







